Kuna Yala


Niemand weiß sicher, wann sie in Panama aus Südamerika ankamen, ab im 16. Jahrhundert hatten die Kuna bereits die 360 Inseln,

welche heute als das San Blas Archipel bekannt ist, besetzt, und bewegten sich in Richtung der karibischen Küste, wo feindliche Indianerstämmen und die spanischen Eroberer ihnen begegneten. Heute sind die Kuna vor allem auf den Inseln San Blas zu finden, aber auch im Dschungel der Chucunaque und Bayano. Das Volk der Kuna hat seit Jahrhunderten dafür gekämpft, seine Kultur und Traditionen lebendig zu halten. Während der Kolonialzeit, vereinten sie sich zum Teil mit den europäischen Korsaren und Piraten und führten mit diesen in einer Reihe erfolgreiche Angriffe gegen die Spanier, die schworen, sie zu beseitigen. Als das spanische Imperium verschwand, wurden sie in den Regionen des heutigen Darién und San Blas in Panama und westlichen Kolumbien verwurzelt. Ihnen wurde rechtliche Anerkennung gegen Ende des 19. Jahrhunderts gewährt. Panama, das war damals eine kolumbianische Provinz, erklärte seine Unabhängigkeit im Jahr 1903 und ignorierte diese Vereinbarungen. Obwohl die meisten der Kuna Bevölkerung sich auf der panamaischen Seite der Grenze befanden, versuchten die panamaischen Behörden die Kuna zu "zivilisieren". Die heutigen panamaischen Behörden geraten nur selten mit Kuna Regierung aneinander, vielmehr wurden drei spezielle "comarcas" (autonome Gebiete) für die Kuna geschaffen.

 

 

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