Verdopplung deutscher Direktinvestitionen in Lateinamerika innerhalb von zehn Jahren


Laut einem veröffentlichten Bericht der Assoziation für Latein Amerika (LA), haben sich Direktinvestitionen


deutscher Unternehmen in Lateinamerika und der Karibik in den letzten zehn Jahren auf insgesamt 83 Milliarden US-Dollar verdoppelt. Die Studie des deutschen Wirtschaftsverbandes hebt hervor, dass Deutschland damit, gemessen an der Höhe der Direktinvestitionen in Lateinamerika, auf Platz drei hinter den USA und Spanien liegt. Während China seine Direktinvestitionen von Null auf lediglich 22 Milliarden US-Dollar in den letzten zehn Jahren aufstockte, haben deutsche Unternehmen und ihre Tochtergesellschaften, seit 2011, über 40 Milliarden US-Dollar in Lateinamerika investiert. Mit fast 70% sind Brasilien und Mexiko die größten Empfänger deutscher Direktinvestitionen, wobei der wichtigste Wirtschaftssektor die Industrie darstellt. Über 90% der deutschen Investitionen konzentrieren sich in diesem Bereich. Deutschland befindet sich in diesem Bereich auf Platz zwei hinter den Vereinigten Staaten und liefert sogar 17% des industriellen BIP Brasiliens. Lateinamerika ist somit die einzige Region in der deutsche Unternehmen, außerhalb Europas, Schlüsselpositionen in bestimmten Branchen, aber insbesondere in der Automobilindustrie, Chemikalien, Pharmazeutika, Kraftwerkstechnik und Maschinenbau einnehmen. Außerdem ist seit geraumer Zeit ein zunehmendes Interesse deutscher Unternehmen an Projekten in den Bereichen erneuerbaren Energie, Umwelt, Finanzen und Infrastruktur zu erkennen. Das macht deutsche Unternehmen zu den wichtigsten Teilnehmern im Investmentgeschäft dieser Region in den letzten zehn Jahren.

(Quelle: La Prensa/LA)

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