Vasco Nunez de Balboa entdeckt den Pazifik
Seit die Spanier den Isthmus von Panama kolonialisiert haben, gab es Erzählungen von Seiten der Ureinwohner über die Existenz eines weiteren Ozeans, außer des Atlantiks. Viele begaben sich auf die Suche nach diesem Ozean, aber es war Vasco Nuez de Balboa, der ihn 1513 entdeckte. Seit diesem Tag interessierte sich die spanische Krone für eine Errichtung eines Weges, der den Pazifik und den Atlantik vereinen sollte. Im Jahr 1534 verordnete König Carlos V von Spanien eine Planung für einen Seeweg, der den Isthmus von Panama durchschneiden und die beiden Ozeane verbinden sollte. Jedoch schaffte er nur die Errichtung eines Landweges, bekannt als Camino de Cruces. Dieser Weg erleichtere den Transport von Gold und Silber von Peru.
Der Versuch den Panamakanal in die Tat umzusetzen
Am 28. Februar 1821 erlangte Panama die Unabhängigkeit und vereinigte sich mit Gran Colombia. Die Vereinigten Staaten, die bereits eine Eisenbahn durch den Isthmus von Panama gebaut hatten, sahen nun die Möglichkeit für seinen Seeweg. Der Entdecker Charles Biddle empfand das Vorhaben als unmöglich, nachdem er vier Tage lang von Mosquitos geplagt, in dieser Region verweilte. Schließlich schaffte es der Ingenieur Ferdinand de Lesseps, Erschaffer des Suezkanals, die französische Regierung zu überzeugen einen Kanal in Panama zu errichten. Nach vielen wirtschaftlichen Problemen begann nun die Konstruktion, aber die konstanten Niederschläge bremsten die Arbeit und Krankheiten forderten tausende Menschenopfer.
Panama erlangt die komplette Unabhängigkeit, die U.S.A greifen ein
Das gesamte Projekt scheiterte somit und das Interesse der Vereinigten Staaten wurde erneut geweckt. Diese machten daraufhin Kolumbien einen Vorschlag, der jedoch von diesen nicht angenommen wurde. So kam es dann, dass Panama sich mit den Vereinigten Staaten verbündete, damit diese ihnen Unterstützung für die komplette Unabhängigkeit von Kolumbien garantieren würden. Die Bedingungen war jedoch der Verkauf der Rechte des Kanals an die Vereinigten Staaten. 1903 erlangte Panama, unterstützt von den Vereinigten Staaten, die Trennung von Kolumbien und somit die Unabhängigkeit. Die Verhandlungen des Vertrages für die Errichtung des Panamakanal, wurden im Namen Panamas von Philipe Bunau Varilla realisiert. Dieser Vertrag verlieh den Vereinigten Staaten totale Kontrolle über den Panamakanal, wie auch über das gesamte Gebiet der Kanalzone, genannt Zona del Canal.
Die Fertigstellung des Panamakanals
Der Panamakanal konnte erst fertiggestellt werden, nachdem alle Krankheiten und Gefahren beseitigt hatten. Am 15. August 1914 feierte der Panamakanal seine Einweihung. Die Regierung Panamas fühlte sich jedoch hintergangen und forderten die Rückgabe der Rechte über den Kanal. Nach vielen Verhandlungen wurde schließlich der Vertrag Torrijos-Carter unterzeichnet, in dem die Vereinigten Staaten die Rückgabe der Rechte zustimmmte. Nach 99 Jahren in nordamerikanischen Besitz, erhielt Panama am 31. Dezember 1999, die volle Kontrolle über den Kanal, sowie über das Gebiert der Kanalzone (Zona del Canal).



Panamakanal Geschichte